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Hast du gewusst, dass 70% aller Unfälle in der Freizeit passieren? Also außerhalb von der Arbeit. Und in diesen fällen genießt du leider kein Versicherungsschutz. Gerade als Reiter/in hat man ein erhöhtes Risiko. Schnell ist man mal vom Pferd gefallen, der Arm ist gebrochen, man zieht sich einen Bänderriss zu und fällt dadurch für mehrere Wochen aus. Doch wieso benötigst du dafür denn eine private Unfallversicherung?
Auch wenn durch ein Knochenbruch oder Bänderriss, sich der finanzielle Schaden in grenzen hält und der Arbeitsausfall absehbar ist, können durch Krankenhausaufenthalt, Krankengeld von der Krankenkasse und die Kosten einer Reitbeteiligung die sich so lange um das Pferd kümmert, ein finanzieller Nachteil entstehen. Fällt man beispielsweise länger als 6 Wochen aus, erhält man Krankengeld von der Krankenkasse dieses beträgt allerdings nur knapp 70% von seinem Gehalt.
Doch eine Unfallversicherung ist noch für viel mehr da. Nicht immer bleibt es bei einem geringen körperlichen Schaden, kommt es zu einem Invaliditätsgrad erhält man hohe Einmalleistungen. Vor allem wenn dann z.B. ein Umbau des Hauses nötig ist oder ein neues Auto angeschafft werden muss.

Eine Invalidität heißt aber nicht zwangsläufig immer Rollstuhl, es kann auch zu einer dauerhaften beeinträchtigung eines Körperteils führen. Wodurch sich dieses nicht mehr bewegen oder nur unter starken schmerzen bewegen lässt. Auch hier spricht man dann bereits von einem Invaliditätsgrad. Je nach Anbieter gibt es hier verschiedene Gliedertaxen, diese gliedert einzelne Körperteile in einen Prozentsatz auf, anhand dieser wird die Leistung errechent. Aber auch eine lebenslange Rente ab 50% Invalidität, eines Todesfallsumme, Krankenhaustagegeld mit Genesunsgeld sowie kosmetische Operationen um dein äußerliches Erscheinungsbild nach einem Unfall wieder in Ordnung zu bringen gehören zu einem Leistungsumfang einer Unfallversicherung.
Wie du siehst hat eine Unfallversicherung eine großes Leistungsspektrum, dadurch kann man sich finanziell gegen körperliche Schäden absichern. Vor allem durch das regelmäßige Ausreiten, Reittuniere und sonstige Aktivitäten sieht man sich als Pferdebesitzer einer höheren Gefahr ausgesetzt. Umso wichtiger ist hier eine Absicherung dagegen, kommt man erst mal in finanzielle Schwierigkeiten, sieht man sich leider oft dazu gezwungen den besten Freund abzugeben, da man die Kosten nicht mehr tragen kann.

Doch was ist wenn man länger ausfällt, aufgrund einer Krankheit oder psychischen Leiden und nicht aufgrund eines Unfalls?
Hier kommt die Berufsunfähigkeitsversicherung ins spielt, diese leistet unabhängig davon ob du aufgrund eines Unfalls oder Krankheit (physisch & psychisch) länger ausfällst.
Deshalb ist auch diese Versicherung enorm wichtig für dich, neben der Haftpflicht ist diese die wichtigste Versicherung für alle, die auf ihr monatliches Einkommen angewiesen sind.
Denn auch ohne das zusätzliches Risiko durch das Reiten, wird in Deutschland jeder 4. im laufe seines Lebens berufsunfähig. Die häufigsten Ursachen hierfür sind Krebs, Erkrankungen des Bewegungsapparat also z.B. Rückenprobleme und Nervenerkrankungen also Depressionen, Burnout etc.
Allein diese 3 Krankheitsbilder machen bereits 65% aller Berufsunfähigkeiten aus. Auch wenn du vielleicht einen risikoarmen Beruf z.B. im Büro hast, ist vor diesen Krankheiten leider niemand geschützt.

Und nicht mehr arbeiten gehen zu können, heißt gleichzeitig auch kein Geld mehr zu verdienen, denn vom Staat gibt es im Falle einer Berufsunfähigkeit keinerlei Leistung.
Als wäre die Krankheit oder Folgen des Unfalls nicht schon schlimm genug, würdest du dann finanziell auch noch mit leeren Händen da stehen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt die vereinbarte monatliche Rente, ab dem Moment wo du deinen zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50% für die nächsten 6 Monate oder länger nicht mehr ausüben kannst.
Die monatliche Rente wird dir so lange bezahlt bis du deinen Beruf wieder ausüben kannst, du in die Altersrente gehst (67 oder nach Vereinbarung) oder du dich selbst dazu entschließt eine Umschulung zu einem anderen Beruf zu machen in dem es dir noch möglich ist zu arbeiten. Solltest du in dem neuen Beruf weniger verdienen zahlt dir die BU-Versicherung einen Ausgleich (bis zur max. vereinbarten Rentenhöhe) bis du wieder genauso viel verdienst.